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Therapie- Vibrationstherapie

Vom Weltall auf die Erde

Ursprünglich wurde die Vibrationsbehandlung für Astronauten entwickelt, um den Muskel- und Knochenschwund nach Aufenthalt in der Schwerelosigkeit zu stoppen. In der Medizin wurden anfangs bettlägerige Patienten mit dieser Methode behandelt, bevor man weitere Anwendungsgebiete erkannte.

Wirkungsprinzip

Bei der Vibrationsbehandlung mit Galileo steht der Patient auf einer Plattform, die mit einem Höhenunterschied von bis zu 5 mm seitlich nach oben und unten wippt mit einer veränderbaren Frequenz. Unwillkürlich sind die Muskeln gezwungen, auf die kaum sichtbare, oszillierende Bewegung zu reagieren. Hierdurch werden Muskelkraft und Muskelleistung sowie Balancereaktionen trainiert und die Durchblutung gesteigert. Zudem kommt es durch Knochenverformungen zu einem Knochenwachstum.

Beim Trainieren mit Galileo ist der Körper bestrebt, den Kopf in der Horizontalen und den Rumpf ruhig und aufrecht zu halten, dies bewirkt ein optimales Training der Haltungskontrolle und des Gleichgewichts. Gerade bei älteren Menschen ist es wichtig, Muskelleistung und koordinative Fähigkeiten zu verbessern, um Stürze und damit sturzbedingte Knochenbrüche zu vermeiden.

Training

Trainiert wird mit einer Frequenz von etwa 25 Schwingungen pro Sekunde, also 1500 Zyklen pro Minute. Durch die hohe Anzahl an provozierten Muskelkontraktionen, ist ein Zuwachs an Muskelkraft schon bei zwei Trainingseinheiten wöchentlich von 2-3 Minuten zu erzielen. Mit einem fünfminütigem Training erreichen Sie etwa die für einen 10000-Meter-Lauf erforderliche Anzahl von Muskelkontraktionen. Die Knochenstruktur verbessert sich entsprechend der Mikroverformung durch Vibration und muskulärer Belastung. Es besteht eine enge Beziehung zwischen dem Querschnitt der Muskulatur und des Knochens.

Galileo ist ein zeit- und kosteneffektives Trainingsgerät, das jedoch ein aktives Training nicht komplett ersetzen kann. Es wird je nach Ausgangssituation ein Behandlungszeitraum von 4-8 Wochen empfohlen, bei zwei bis drei Sitzungen pro Woche. Man kann übrigens ohne Trainingsanzug trainieren, eine Dusche nach dem Training ist nicht erforderlich.

Effekte:

-     Schneller Kraftaufbau: Sie erreichen annähernd 100% aller Muskelfasern der trainierten Muskelgruppen!

-     Verbesserung der Koordination: Die gleichzeitige Stimulation der Rezeptoren im gesamten Körper verbessert die inter- und intramuskuläre Koordination. Außerdem werden Reaktion und Gleichgewichtssinn trainiert.

-     Erhöhung der Beweglichkeit: Die verbesserte Durchblutung, Erwärmung und der Sehnendehnreflex sorgen für eine Freigabe von Elastizitätsreserven und lösen Verspannungen.

-     Aktivierung der Blutzirkulation: Verbesserung der Sauerstoffversorgung und Regeneration!

-    Gewichtsreduktion: Der verbesserte Stoffwechsel erhöht den Grundumsatz!

-     Enorme Zeitersparnis: Sie erreichen in 10 Minuten einen vergleichbaren Trainingseffekt, wie in1 ½ Stunden anstrengendem Training.

Anwendungsgebiete:

-        Muskelschwäche z.B. nach Operationen oder krankheitsbedingt

-        Osteoporose

-        Lähmungen und Spastiken z.B. nach Schlaganfall, MS, Parkinson  
(verbesserte neuronale Rekrutierung und Tonuskontrolle)

-       Sturzprophylaxe

-       Rückenbeschwerden bei muskulärer Insuffizienz und Verspannungen

-       Coxarthrose und Gonarthrose (Abnutzung in Hüften und Knie)

-       Schwellungszustände z.B. nach Operationen oder Verletzungen

-       Leistungssteigerung im Leistungs- und Breitensport

-       Stress-Urininkontinenz

Kosten

Wie bei viele anderen wirksamen Maßnahmen, werden auch beim Vibrationstraining die Behandlungskosten von den gesetzlichen Kassen nicht übernommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an uns.

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